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Elektromagnetische Verträglichkeit


Ziele

Die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) betrachtet die Störaussendung und Störfestigkeit von elektronischen Systemen und ist wesentlich für die Zuverlässigkeit von Kfz-Elektronik. Die Funktionalität der Fahrzeugkomponenten kann durch gegenseitige elektromagnetische Beeinflussung stark beeinträchtigt werden. Im schlimmsten Fall kann es zu Systemausfällen kommen. Deshalb muss das EMV-Verhalten aller Komponenten durch besondere Analysen und Prüfungen sichergestellt werden.

Darstellung des EMV Verhaltens der Karosserie © AGBS ​/​ TU Dortmund

Die Funktionalität einzelner ICs und elektronischer Systeme unter elektromagnetischer Beeinflussung kann durch Messungen und zum Teil virtuell durch Simulationen sichergestellt werden. Auch das Störaussendungsverhalten kann messtechnisch und teilweise simulatorisch bestimmt werden. Bei der Simulation kommen 3D-Feld- und Schaltungssimulationen zum Einsatz.

Innerhalb verschiedener Forschungsvorhaben, die in der Regel mit Industriepartnern durchgeführt werden, werden Methoden für die Bestimmung des EMV-Verhaltens von elektronischen Einzelkomponenten bis hin zu Kfz-Gesamtsystemen entwickelt. Themengebiete sind:

  • Modellierung von Störfestigkeitsprüfungen für ICs und Systeme
  • Modellierung des EMV-Verhaltens von ICs und Systemen
  • Feld-Scan-Verfahren zur Bestimmung der Störaussendung von Komponenten und Systemen
  • Entwicklung neuer EMV-Messmethoden

Methoden

Störfestigkeit

Methoden für die Modellierung der Störfestigkeit verschiedener typischer Kfz-Komponenten wurden entwickelt. Mit Hilfe von BCI- und DPI-Modellen kann das EMV-Verhalten durch Simulationen vorhergesagt werden.

Störaussendung

Mit Feld-Scan-Verfahren können wesentlich mehr Informationen über ein störendes System gewonnen werden als mit den konventionellen Feldmessungen an einem Punkt. Besonders für Anwendungen im Kfz werden spezielle Methoden entwickelt. Die Korrektur von ungenauen und verrauschten Messdaten sowie die Beschleunigung der Messungen durch Feld-Scan-Verfahren stehen im Vordergrund.

Neben den Scan-Verfahren bilden schnelle Methoden für die Berechnung der Abstrahlung von Leitungen ein wichtiges Forschungsgebiet.

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.